Freitag, 27. Februar 2009

"Why doesn't anybody play parcheesi anymore?" - Reviews 07/09

Da ich die Hefte durch das Karnevalsfreudige Personal des Bonner Großhändlers und der dortigen Post nicht wie gewöhnlich am Freitag bekam, sondern erst am Dienstag, konnte ich die von mir angepeilte Deadline, den Donnerstag, für die Veröffentlichung der Reviews nicht ganz halten. Aber ich denke, Freitag Mittag ist dann auch ok. Gottseidank ist diese fürchterliche Karnevalszeit nun auch vorbei, und da ich nicht gerade in einer Hochburg dieses furchtbaren Brauchs lebe, habe ich davon auch wenig mitbekommen. Ich hoffe mal, die freundlichen BearbeiterInnen aus Bonn sind wieder auf dem Damm, so dass ich heute bereits den nächsten Stapel druckfrischer Heftchen in den Händen halten kann.
Viel Spaß mit den Reviews!



Noble Causes 39 – Image – Faerber / Cinar, Niese, Baake

Noble Causes war eine der Serien, die ich trotz guter Kritiken nie in meine Pull genommen habe. Aus verschiedenen Gründen, aber letztendlich, weil mein schließlich nicht alles pullen kann. Nummer 39 rutschte aus einem ganz besonderen Grund in mein Abofach. Ralph Niese steuerte für diese Ausgabe Inks und Colos bei, klar das ich das Heft nehme. Dazu später mehr.

Was ist Noble Causes? Jay Faerbers Creator Owned Serie könnte man als Image's Fantastic Four bezeichnen. Es geht also um eine Superhelden Familie, dabei liegt der Focus aber weniger auf den Kämpfen mit diversen Villains , sondern vielmehr auf den Beziehungen der Charaktere. Der Soap Anteil ist also recht hoch. Glaubt man nun den Freunden der Serie, so ist, wenn man solche Art von Superhelden Serien mag, Noble Causes eine der Besten dieser Art. Leider hat die Serie nicht so viele Anhäger und wird nun mit der Nummer 40 eingestellt.

Dieses Heft ist Teil eines Arcs, ich konnte aber auch ohne Vorwissen ganz gut genießen. Die Recap brachte mich auf den Stand der Dinge und auch die Charaktere wurden vorbildlich auf der Recabseite vorgestellt. Eine der Hauptpersonen, Celeste, erzählt von einem Vorfall, der sie in die 50er Jahre schleuderte. In dieser Zeit lernte sie ihre große Liebe kennen, den Superhelden Colonel Comet. Diese Story in den 50ern wird als Flashback, als Comic im Comic erzählt, was ein toller Kniff ist. Die letzten Seiten treiben das Hauptgeschehen, von dem man in diesem Heft nichts mitbekommt nochmal voran und münden in einen Cliffhanger, von dem ich glaube, das er Fans der Serie wohl die Kinnlade runterklappen lässt.

Jay Faerber ist ein toller Autor. Selbst bei diesem einem Heft spüre ich die Kraft seiner Serie. Die Flashback Szene ist hervorragend geschrieben und die Auflösung des Ganzen hat auch mich berührt, obwohl mir die Charaktere fremd sind. Das ist eine große Leistung. Serien mit hohem Soapanteil stehen und fallen mit der Gabe des Autors, seine Charaktere glaubwürdig in „Alltagssituationen“ zu zeigen und dennoch ein Superheldencomic mit dementsprechend flottem Pacing zu schreiben, denn es soll ja auch kein slice of life sein. Außerdem müssen Subplots über mehrere Arcs aufgebaut werden etc, etc... Das kann ich nun nicht beurteilen, aber Faerber hat mich doch am Haken. Ich werde wohl Noble Causes nachholen. Neben den normalen Trades gibt es auch die Möglichkeit der Noble Causes Archives, die im Stile der Marvel Essentials oder DC Showcase Bände sehr viel Inhalt für wenig Geld verfügbar machen.

Das Artwork von Yildiray Cinar (Pencils, Inks) und Jacob Baake (Farben) ist ok. Es führt gut durch die Geschichte, ist aber auch nicht gerade der Hingucker. Der Knüller ist aber die Flashback Sequenz und das Cover. Diese wurden, wie bereits erwähnt, vom Leipziger Ralph Niese geinkt und coloriert und haben mich wirklich umgehauen. Das ist ein phantastischer Job den er da abgeliefert hat. Knallige Farben und fette, tighte Inks. Eye Candy!!! Allein wegen dieses Artworks hat sich der Kauf des Heftes für mich gelohnt. Ralph konnte man auch in Popgun Vol.2 bestaunen und er wird sicher noch einiges in der Pipeline haben. Die Kollegen von der Checklist Comicast hatten Ralph auch für eine Episode zu Popgun Vol.2 zu Gast. Hört ruhig einmal rein, da gibt es jede Menge Infos und Gute Laune.

preview auf cbr.com
ralph niese auf deviantart.com
noble causes website



Amazing Spider-Man 587 – Marvel – Guggenheim/ Romita jr. , Janson, White

Nachdem es im letzten Heft eine kurzes Zwischenspiel gab, das uns verriet, wie *************** denn nun zu Menace wurde, geht es in diesem Heft wieder mit dem aktuellen Storyarc weiter.

Die 585 hatte meiner Meinung nach alles, was ein Spidey Heft braucht, inklusive einem interessantem Cliffhanger. Dieser ließ mich nun zwei Wochen zappeln, so dass ich Amazing naürlich auch als erstes vom Stapel zerrte. Die Story geht auf jeden Fall ordentlich weiter. Zur Erinnerung: in diesem Arc werden zwei wichtige Subplots des letzten Jahres aufgelöst, wer ist Menace und wer ist der Spider-Tracer Killer. Diese Auflösungen mögen auf den ersten Blick ein wenig enttäuschen, sind aber schlüssig. Vor allem die Spider-Tracer Killer Lösung gefällt mir sehr gut. Das ist recht originell und bietet auch noch guten Stoff für die Zukunft.


Der nächste Absatz enthält leichte SPOILER


Dennoch habe ich ein paar Probleme. Erstens: Mir erscheint es doch recht unglaubwürdig, dass Spidey die ganze Zeit im Knast und vor Gericht seine Maske aufbehalten darf. Das wird zwar kurz erklärt, trotzdem sehr unglaubwürdig. Zweitens wird eine Story aus dem AMAZING SPIDER-MAN EXTRA #1 plötzlich enorm wichtig. Ohne diese Story ( von Guggenheim und Marcos Martin) gelesen zu haben, wird man eine Szene im Gericht kaum verstehen, da diese auf ein paar Panel reduziert wenig Sinn macht. An dieser Stelle gibt es dann auch keine Fußnote mit einem Hinweis, obwohl Redakteur Wacker sonst ja sehr spendabel mit Fußnoten ist und damit oft auch nervt. Und Drittens habe ich Vin Gonzales' Partner als Spidey Freund in Erinnerung. In diesem Heft entpuppt er sich als Spidey Hasser. Entweder hab ich da ein paar Entwicklungen verschlafen oder hier ist eine unlogische Charakterwandlung geschehen.
Trotz dieser Punkte hat mir das Heft ausgesprochen gut gefallen. Zum einen werden interessante Nebencharaktere bedient. So wird zum Beispiel Betty Brant nur durch einen kleinen Kniff auf der Recapseite in das aktuelle Geschehen geholt und treffend charakterisiert, im eigentlichen Heft kommt sie gar nicht vor. Das hat mir gut gefallen. Clevere Idee. Carlie Cooper ist eine äußerst interessante Person, wie ich finde, in diesem Arc hat sie endlich mal wieder etwas mehr „screentime“. Und eben jene Szene, die mit der ASME Story verknüpft ist, holt viele Marvel Charaktere in die aktuelle ASM Continuity, nicht zuletzt Matt Murdock.
Der Twist, der dann zum Cliffhanger führt, ist ein klassischer Spidey Twist und dennoch frisch und toll zu lesen. Ich kann mit dem Heft prima leben und trotz der angesprochenen Kritik hat es mich wunderbar unterhalten.



Da ist ein gewisser John Romita jr. nicht ganz unschuldig. Was soll ich jetzt noch schreiben, was ich nicht schon über ihn geschrieben hab? Das Artwork Team mit ihm, Inker Klaus Janson und Colorist Dean White hat wieder ganze Aribeit geleistet. Romitas Pencils sind einfach große Klasse. Es fehlen zwar die tollen Splashpages, aber das gibt die Story auch nicht her. Sein butterweiches Storytelling läßt die Geschichte wie einen Film ablaufen, jede Seite ist einfach nur schön. Die Inks sind tight und die Farben runden das Ganze schön ab.

preview auf newsarama.com



The Great Unknown 1 – Image – Rouleau

Das Imprint Man of Action rockt derzeit ganz schön das Image Haus. Die letzten Wochen wurden wir ja schon mit Joe Kellys BAD DOG und Steven T. Seagles SOUL KISS beglückt, nun zieht Imprint Partner Duncan Rouleau mit THE GREAT UNKNOWN nach. Rouleau ist an dieser 5 Hefte Mini Autor und Artist in Personalunion, was mir gehörig Respekt einflösst in einer Deadline diktierten Branche. Bekannt ist Rouleau vielleicht der einen oder dem anderen durch die letzte METAL MEN Mini von DC oder von seiner Graphic Novel THE NIGHTMARIST.

The Great Unknown hatte mich vor allem vom Artwork her überzeugt. Man konnte schon vor ein paar Monaten die ersten Previews bewundern. Diese sahen fantastisch aus und so hatte dann auch der Pitch meine Aufmerksamkeit. Ein klassisches „whodunnit“ in einer Sci-Fi Story? Mit fetzigem Artwork? Gepullt!
Whodunnit und Sci-Fi wird man vergeblich suchen, wenn man Mord und Space Opera erwartet. Der Held der Serie ist Zach. Der Typ ist im Grunde ein Loser. Wohnt mit über 20 bei seinen Eltern, wird von seinem „anständigen“ Bruder ständig aus misslichen Situationen gerettet, ist mit der ganzen Gesellschaft auf Kriegsfuß und hält sich für einen der hellsten Köpfe auf diesem Planeten. So tüftelt er in der Garage des Elternhauses auch an seinen Erfindungen und hat Kistenweise seine Ideen archiviert. Jedesmal wenn er denkt, er hat eine Erfindung Patentreif und damit das nächste große Ding, bereit Millionen zu scheffeln, gibt es genau diese Erfindung im Tele Shopping oder sonstwo. Es ist, als würden seine Ideen geklaut, als würde irgendjemand seine Gedanken überwachen.

Duncan Rouleau erzählt seine Geschichte in einer charmanten Art und Weise. Das Cast ist hervorragend charakterisiert, vor allem Zach ist eine Wucht und sehr sympathisch. Gleich am Anfang schnorrt er sich ein Freigetränk dank des Refill Angebots der US Fast Food Ketten. Für diesen Trick hortet er Unmengen von Bechern der verschiedenen Ketten in seinem Auto. Den selben „Trick“ habe auch ich schon dankend angewendet und man kommt sich dabei schon ein wenig schäbig vor. Aber einen knappen Liter Dr.Pepper für umme? Ich bin dabei. Gleich danach schnorrt er sich noch eine Gratis Pizza, leider wird das nicht erklärt. Hätte mich brennend interessiert.
Das Setting der Geschichte wird schön aufgebaut und nach ein paar Seiten ist man mittendrin. Im Laufe des Heftes werden ein paar Twists ausgepackt, so dass man auf jeden Fall auch dranbleiben möchte. Beim Pacing der Ausgabe hab ich aber schon das Gefühl, Rouleau denkt schon ans Trade. Es ist nicht unbedingt für ein Einzelheft konzipiert. Das ist nicht tragisch, denn das Heft liest sich gut, aber als Trade oder „Graphic Novel“ wird es evtl. erst seine ganze Kraft entfalten.

Die Story ist ungewöhnlich und sehr interessant, aber das Artwork hat mich wirklich aus den Socken gehauen. Die Pencils sind sehr schön, modern und stylish. Es fällt mir schwer einen Vergleich zu ziehen, da sein Artwork für sich steht, aber wenn ich es vergleichen müsste, würde ich es mit Chris Bachalos Art vergleichen. Aber wie gesagt, nur die Richtung. Rouleau hat einen eigenen Stil. Und vor allem auch ein sehr klares Storytelling. Die Inks sind schön fett, damit ist das ganze sehr tight. Die Colorierung sieht auch sehr gut aus. Rouleau verwendet fast ausschließlich Blautöne. Andere Farben setzt er nur als Effekt ein. Alles in allem spektakuläres Artwork.

preview auf newsarama.com



X-Factor 40 – Marvel – David/ DeLandro, Davidson, Cox

Nach der letzten Ausgabe, die mich wirklich sprachlos gemacht hat und eines der besten Hefte der letzten Zeit war, zumindest den spektakulärsten Twist hatte, war die Erwartung an dieses Heft besonderes hoch. Wie zuletzt bittet Peter David darum, die Twists in Reviews nicht zu verraten, und wer bin ich schon, das ich diese Bitte ignorieren könnte?

Eins vorweg. Das letzt Heft wird nicht getoppt. Das ist auch nahzeu unmöglich. Mr.David führt aber gekonnt seine Geschichte fort. Nach den Ereignissen des letzten Heftes zieht Jamie Madrox alleine durch die USA und sucht einen alten Bekannten auf. John Maddox, jener Dupe, der als Priester sein eigenes Leben führt. Jamie ist ganz unten. Tiefer geht wohl kaum. Ihr denkt Matt Murdock oder Peter Parker könnten eine Selbthilfegruppe aufmachen? Nun, Jamie Madrox würde diese wohl leiten. Am Ende, wenn man denkt es kann nicht wieder Aufwärts gehen, kommt es zu einem Cliffhanger, der mich als Fan und treuer Leser der Serie wieder gierig auf das nächste Heft wartend zurücklässt.

Peter David. Mensch. Letztens hatten wir erst ein Gespräch unter Fanboys, das altgediente Autoren oft enttäuschen und ein wenig angestaubt schreiben. Peter David ist das leuchtende Gegenbeispiel. Angestaubt? Enttäuschungen? Pustekuchen. David wirkt so frisch wie ein Jungspund und ist konzeptionell und von seinen Skills aber Jahrzente an Erfahrungen schwer. Sein X-Factor ist die wohl am besten geplottete Teamserie im Haus der Ideen derzeit. Und das will was heißen! Es ist weniger die Action, Nummer 40 ist das zweite Talking Heads Heft am Stück, es ist einfach seine Gabe, messerscharf zu Charakterisieren, Subplots über 10,20, 30 Hefte zu schmieden und sein Wissen um die Continuity des MU und natürlich seiner eigenen Serie und last but not least sein schräger Humor. Humor bekommen wir in diesem Heft zwar weniger, dafür aber ein Jamie Madrox Charakterheft. Und eben diesen Cliffhanger. Dieser macht zwar auch eine Befürchtung war, die ich schon länger hatte, dennoch MUSS ich wissen wie es weiter geht und ich bin gespannt, wie Peter David die kleine Enttäuschung, die ich beim Cliffhanger empfand, zu etwas Tollem verwandelt und mich wieder einmal überzeug, das er einfach ein Autorenfuchs ist. Ich muss leider so um den Brei herum reden, wenn ich nichts Spoilern will, bin aber gespannt, was X-Factor LeserInnen zu dem Heft sagen werden.

Das Artwork von Valentine DeLandro ist ok. Es passt gut zur Story, haut mich nicht vom Hocker, ist aber auch kein Aussetzer. Es führt sauber durch die Story. Es wäre gut, wenn die Serie mal wieder einen regulären Artist hätte und ich hätte auch nichts dagegen, wenn Valentine DeLandro dieser Artist wäre. Die Colorierung von Jeromy Cox passt gut zur Stimmung des Heftes. Ich bevorzuge grundsätzlich etwas knalligere Farben, kann jetzt aber nicht sagen, dass mir die Colo nicht gefällt. Im Gegenteil.

Ich glaube nicht, das X-Factor #40 Fans der Serie entäuschen wird, auch wenn der Cliffhanger und die Bedeutung die er für den Verlauf der Serie und für die Entwicklung des Casts haben wird, sicher heiß diskutiert werden. Comic Afficinados die X-Factor nicht lesen, verpassen eine wirklich exzellente Serie! Wer sich vom X-Franchise abgeschreckt fühlt, brauch keine Berührungsängste zu haben. Bis auf das Crossover MESSIAH COMPLEX und das SECRET INVASION Crossover mit Davids SHE-HULK kann man X-Factor gut alleine lesen. Also, nachholen.

preview auf marvel.com



Spider-Man Noir 3 – Marvel – Hine, Sapolsky/ Giandomenico

Wenn man als Reviewer manchmal lückenlos eine Serie rezensiert, die sich auf einem gleichbleibend hohem Niveau bewegt, stellt sich irgendwann die Frage, was kann ich über das aktuelle Heft schreiben, was ich nicht schon über die vorigen Hefte geschrieben hab?
Spider-Man Noir ist so ein Fall. Vom ersten Heft an habe ich diese Serie genossen. Die Story fährt in dieser Ausgabe unter Volldampf auf den Showdown zu, die offenen Fäden der Story sind allesamt spannend. Das Pacing und die Entwicklung der Geschichte lassen keine Wünsche offen.

David Hine hat mit Kollege Fabrice Sapolsky eine außerordentlich gute Serie geschrieben. Es tut mir jetzt schon leid, das mit dem nächsten Heft schluss ist. Aber machmal liegt ja auch in der Kürze die Würze. Ich kann mir nicht vorstellen, das es Spider-Man Fans gibt, die sich dem Reiz von Hines und Sapolskys Mini entziehen können. Sie haben wirklich die Essenz aus dem Mythos Spider-Man destilliert und ein unglaublich dichtes, schlüssiges Werk hingelegt. In diesem Heft wird nun ein großer Twist geklärt, der seit dem ersten Heft einfach mal so da war. Und das ist so gut, so logisch, das selbst die letzten Zweifel, die ich an den Charakerisierungen des Casts hatte, weggeblasen werden. Überhaupt, diese vielen Charaktere aus dem Spidey Fundus. Die beiden Autoren haben es wirklich geschafft, viele beliebte, vertraute Charaktere in ihre Noir Vision zu holen und sie glaubwürdig und interessant in die Geschichte einzubinden. Da wirkt kein Charakter irgendwie gewollt oder auf Krampf reingeschrieben. Mich überzeugen wirklich alle und wenn ich welche herausheben muss, so sind das die Villains.

Das Artwork von Carmine Di Giandomenico passt hervorragend zu dieser Story. Ich hatte ja letztens schon erwähnt, dass er vor allem für seine Arbeit an Zeb Wells Marvel Knights Story BATTLIN' JACK MURDOCK bekannt ist. Aber ich vergaß die aktuelle Marvel Knights Mini MAGNETO TESTAMENT, ein absoluter Knüller, auch dank seines Artworks. Es ist ein sehr sauberes Artwork, aber dennoch wirkt es ein wenig dreckig. Das Storytelling ist immer klar. Seine Colorierung passt auch hervorragend und sieht auch sehr schön aus. Ich habe kein Problem damit, dass er ja irgenwie auf diese Art von Geschichten festgelegt zu sein scheint, würde ihn aber auch ganz gerne mal an einer Serie aus dem 616er sehen. Vielleicht an Daredevil, dem Punisher oder auch an ASM.

Spider-Man Noir ist für mich ein must read!!! Spätestens das Trade sollte doch jeder mal lesen, vor allem Spider-Man Fans.

preview auf marvel.com

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